Presbyteriumssitzung November 2019

Versöhnungskirche

5. Gemeindeangelegenheiten

5.1 Thema der Sitzung – Presbyteriumswahl

Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, u.a. Ausgabe der Sonderausgabe des Gemeindebriefes. Herr Pfr. Völkl informiert über das Verfahren auf der Gemeindeversammlung am 13.11.2019.

Im zeitlichen Rahmen von 2 Minuten sollen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Presbyteriumswahl 2020 zu drei vorbereiteten Fragen

  • Wer bin ich? Privat / Beruf
  • Was hat mich geprägt?
  • Was wünsche ich mir für die Zukunft?

der Gemeinde vorstellen.

Es wird eine Sonderausgabe des Gemeindebriefes mit allen Kandidatinnen und Kandidaten geben, der mit dem Wahlbenachrichtigungsbrief bis 31.01.2020 allen wahlberechtigten Gemeindegliedern zugestellt wird.

5.2 Öffentlichkeitsausschuss

Frau Heyder-Späth berichtet:

Insgesamt sind alle sehr zufrieden mit der neu gestalteten Homepage. Es gibt noch Veränderungen an Details. Es ist wünschenswert die Web-Redaktion auf mehrere Schultern zu verteilen. Für die redaktionelle Mitarbeit ist die Mitgliedschaft im Ausschuss nicht erforderlich. Es werden noch Aufgaben verteilt um festzulegen, wer sich um was kümmert. Um die Aktualität aufrecht zu erhalten, müssen immer wieder Dinge eingearbeitet werden.

Pfr. Völkl dankt dem Ausschuss für die über viele Wochen geleistete Arbeit. Ein weiterer Dank geht an die Mitarbeitenden im Gemeindebüro, Frau Gerner und Frau O‘Daniel, sowie an Frau Bornfleth für ihre Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Homepage.

5.3 AK Ökumene

Der Arbeitskreis trifft sich wieder am Mittwoch, 06.11.2019 um 19.30 Uhr in St. Joseph. Herr Schmitz berichtet von der anstehenden Tagesordnung:

  • 10.11.2019, Amtseinführung Pfarrerin Noack-Mündemann, Einladung an die kath. Geschwister
  • Ökumenische Gottesdienste an Buß- und Bettag, jeweils 19.00 Uhr Pauluskirche und Versöhnungskirche
  • 26.11.2019, 19.00 Uhr Mariä Himmelfahrt, Gesprächsabend „Eucharistische Gastfreundschaft“
  • 30.11.2019, 19.30 Uhr, Basilika St. Aposteln, Ökumenische Adventsvesper mit Kardinal Wölki und Präses Rekowski
  • 05.01.2020, Sessionseröffnungsgottesdienst
  • Gebetswoche zur Einheit der Christen vom 18.01.-25.01.2020, Apostel 28,2
  • Ökumenischer Neujahrsempfang am 19.01.2020, 15.00 Uhr ökumenische Vesper in der Pauluskirche mit anschließendem Empfang
  • Weltgebetstag 06.03.2020, ausgerichtet von Frauen aus Simbabwe, „Steh auf und geh!“, (Joh. 5,2-9a)
  • Ökumenischer Kirchentag in Frankfurt, 12.-16. Mai 2021, „Schaut hin“, Markus 6,38

Herr Schmitz gibt abschließend einen Rückblick auf die Anfänge des Arbeitskreises. Er bittet um Überlegungen, wer seine Nachfolge im Arbeitskreis, nach seinem Ausscheiden aus dem Presbyterium, einnimmt.

Herr Pfr. Völkl dankt Herrn Schmitz für seine Tätigkeit im Arbeitskreis Ökumene.

5.4 Kollektenplan Kirchenjahr 2019/2020

Der Vorsitzende Herr Pfarrer Völkl legt dem Presbyterium den Entwurf des Kollektenplans für das Kirchenjahr 2019/2020 vor. Es gibt u.a. 12 Wahlkollekten und 10 vom Presbyterium zu bestimmende Kollekten.

Beschluss Nr. 151:

Das Presbyterium beschließt den vorgelegten Kollektenplan für das Kirchenjahr 2019/2020. An 10 Sonntagen kann das Presbyterium den Kollektenzweck festlegen. An den Terminen wird jeweils in allen drei Predigtstätten die Ausgangskollekte für den gleichen Zweck gesammelt.

5.4.1 Bestimmung Klingelbeutelkollekte am 01.12.2019

Entfällt (siehe Kollektenplan 2019/2020)

5.4.2 Wahlkollekte diakonische Jugendhilfe am 08.09.2019

Bei Festlegung des Kollektenplans für das Kirchenjahr 2018/2019 wurde versäumt, für den 08.09.2019 eine der vier aufgeführten Institutionen der „Diakonischen Jugendhilfe“ auszuwählen. In Absprache mit Herrn Pfr. Kock-Blunk und Herrn Pfr. Völkl ist die Kollekte an die „Johanniter Trier, Zentrum für trauernde Kinder“ weitergeleitet worden. Das Presbyterium wird um rückwirkende beschlussmäßige Zustimmung gebeten.

Beschluss Nr. 152:

Das Presbyterium schließt sich dem Vorschlag von Pfr. Kock-Blunk und Pfr. Völkl an und bestimmt rückwirkend die Wahlkollekte Diakonische Jugendhilfe am 08.09.2019 für die Johanniter Trier, Zentrum für trauernde Kinder.

5.5 Termine Presbyteriumssitzung 2020

  • 13.01. Bez. II  Christuskirche
  • 03.02. Bez. III Versöhnungskirche
  • 02.03. Bez. I Pauluskirche
  • 30.03. Bez. II Christuskirche (Ferien 06.04.-18.04.)
  • 04.05. Bez. III Versöhnungskirche
  • 08.06. Bez. I Pauluskirche
  • Juli und August keine Sitzung (Ferien 29.06.-11.08.)
  • 07.09. Bez. II Christuskirche
  • 05.10. Bez. III Versöhnungskirche (Ferien 12.10.-24.10.)
  • 02.11. Bez. I Pauluskirche
  • 07.12. Bez. II Christuskirche

5.6 Bildungsveranstaltung für Jugendliche in Lindlar, 19.06.-21.06.2020

Dem Presbyterium zur Kenntnis:

Mit Beschluss Nr. 119 vom 02.09.2019 hat das Presbyterium die Bildungsveranstaltung für Jugendliche in Lindlar vom 12.06.-14.06.2020 unter der Leitung von Herrn Pfr. Kock-Blunk genehmigt. Der Termin der Maßnahme hat sich geändert. Die Fahrt findet jetzt vom 19.06.-21.06.2020 statt.

5.7 Anschaffung Stola/Stolen für Pfarrer*in der Gemeinde

Herr Pfr. Völkl regt an darüber zu beraten, ob für alle Pfarrer*in der Gemeinde eine Stola angeschafft werden soll.

Auszug aus der Rechtssammlung, der Verordnung über Amtstracht und liturgische Kleidung:

§ 1 Grundsätze

( 1 ) Amtstracht und liturgische Kleidung kennzeichnen den Dienst, der bei einer gottesdienstlichen Feier übernommen wird.
( 2 ) Die Dienerinnen und Diener am Wort tragen bei Gottesdiensten und Amtshandlungen die Amtstracht. Bei sonstigen Anlässen dürfen sie die Amtstracht nur tragen, wenn dies dem Herkommen entspricht oder angeordnet ist.
( 3 ) Amtieren mehrere Dienerinnen und Diener am Wort gemeinsam, so soll eine einheitliche Amtstracht getragen werden. Grundsätzlich sollen nur diejenigen Amtstracht tragen, die einen liturgischen Dienst wahrnehmen. Die Entscheidungen trifft gegebenenfalls die oder der den Gottesdienst Leitende.
( 4 ) Mitglieder einer Kirchengemeinde, die an der Gestaltung von Gottesdiensten oder Amtshandlungen mitwirken, können eine besondere liturgische Kleidung nach § 5 tragen.

§ 2 Dienerinnen und Diener am Wort

( 1 ) Dienerin und Diener am Wort im Sinne dieser Verordnung sind Personen, die durch die Ordination als

  1. Pfarrerinnen oder Pfarrer,
  2. Pfarrerinnen oder Pfarrer zur Anstellung,
  3. Pastorinnen oder Pastoren,
  4. Gemeindemissionarinnen oder Gemeindemissionare,
  5. Prädikantinnen oder Prädikanten

den Auftrag zum Dienst der öffentlichen Verkündigung des Wortes Gottes, der Verwaltung der Sakramente und der Seelsorge erhalten haben.

 ( 2 ) Als Dienerinnen und Diener am Wort im Sinne dieser Verordnung gelten:

  1. die Vikarinnen und Vikare,
  2. die Prädikantenanwärterinnen und Prädikantenanwärter,
  3. die nach früherem Recht beauftragten Mitarbeiterinnen und beauftragten Mitarbeiter,
  4. die Lektorinnen und Lektoren und
  5. die Mitglieder einer Kirchengemeinde, die auf Grund einer Einzelbeauftragung durch die Superintendentin oder den Superintendenten befugt sind, einen Gottesdienst zu leiten.

Die Lektorinnen und Lektoren und die Mitglieder einer Kirchengemeinde nach Nummer 5 dürfen die Amtstracht nur mit Zustimmung der Superintendentin oder des Superintendenten tragen.

( 3 ) Mitglieder einer Kirchengemeinde, die mit einem einzelnen Predigtdienst beauftragt sind, oder Personen, die im Gottesdienst um eine Ansprache (Kanzelrede) gebeten sind, tragen keine Amtstracht.

§ 3 Amtstracht

Amtstracht der Dienerinnen und Diener am Wort ist der schwarze Talar mit weißem Beffchen oder weißem Kragen. Dazu kann im Freien ein rundes, flaches Barett aus schwarzem Samtstoff getragen werden.

§ 4 Albe und Stola

(1) Anstelle der Amtstracht nach § 3 können die Dienerinnen und Diener am Wort als Amtstracht eine Mantelalbe (ohne Rollkragen oder Kapuze) aus naturweißem Wollstoff mit einer Stola in der liturgischen Farbe tragen.
(2) Auch zu der Amtstracht nach § 3 (Talar) kann eine Stola, in der Regel in der liturgischen Farbe, getragen werden.
(3) Die Amtstracht nach Absatz 1 und eine Stola nach Absatz 2 dürfen nur auf Beschluss des Leitungsorgans eingeführt werden; zuvor ist die Gemeinde angemessen zu unterrichten. In dem Beschluss des Leitungsorgans ist festzulegen, bei welchen Gottesdiensten und Amtshandlungen und in welchen Kirchenjahreszeiten von der Amtstracht nach § 3 abgewichen werden darf. § 1 Absatz 3 ist zu beachten.

Beschluss Nr. 153:

Gem. § 4 Abs. 2 der Verordnung über Amtstracht und liturgische Kleidung kann zur Amtstracht (Talar) nach § 3 eine Stola, in der Regel in den liturgischen Farben getragen werden. Das Presbyterium beschließt gem. § 4 Abs. 3 die Einführung einer Stola, die von den Dienerinnen und Dienern am Wort gem. § 2 grundsätzlich in den entsprechenden liturgischen Farben bei Gottesdiensten und Amtshandlungen getragen werden kann. § 1 Abs. 3 ist zu beachten.

5.8 Kirchmeistertagung in Wuppertal, 25.-26.10.2019

Herr Rehnitz und Herr Müller haben an der Kirchmeistertagung teilgenommen.

Zum Thema „Kirche im Umbruch, Die EKiR zwischen demographischem Wandel und nachlassender Kirchenverbundenheit“ hielt Herr Fabian Peters vom Forschungszentrum Generationenverträge Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, einen Vortrag.

Während seit 2000 die Mitgliedszahlen um 16% zurückgingen, ist das Steueraufkommen um 24% gestiegen. Die Kirchensteuerkraft – gemessen an der Preisentwicklung eines durchschnittlichen kirchlichen Warenkorbs – ist um 5% gesunken. Bedingt durch künftige Kostensteigerungen bei Personal und Unterhalt muss entschieden werden, was sich eine Gemeinde in den nächsten Jahren noch leisten kann.

Laut den Ausführungen von Herrn Peters basiert der Mitgliederrückgang in der Ev. Kirche wesentlich stärker auf dem Tauf-, Austritts-und Aufnahmeverhalten als auf demografischen Faktoren. Er stellt dar, dass mit nur zwei Taufen jährlich mehr pro Kirchengemeinde der derzeitigen Entwicklung gegengewirkt werden kann.

Die Präsentation kann im EKiR-Portal eingesehen werden. Herr Rehnitz bietet an, auf Wunsch den Link per Mail zu schicken.

Ein weiteres Thema der Tagung war die Entwicklung der Kirchenordnung im Hinblick auf „leichtes Gepäck“. Ziel dabei ist, die Kirchenordnung zu vereinfachen, zu verschlanken.

Auch hierzu kann ein Vortrag auf dem EKiR-Portal nachgelesen werden.

Herr Pfr. Völkl dankt Herrn Rehnitz für seine Ausführungen.

5.9 Gemeinsame Gottesdienste

  • 22.12.2019, 4. Advent: 11:00 Uhr Versöhnungskirche
  • 26.12.2019, 2. Weihnachtstag: 10:30 Uhr Pauluskirche
  • 29.12.2019, 1. So. n. Christfest: 10:30 Uhr Christuskirche
  • 01.01.2020, Neujahr: 17:00 Uhr Versöhnungskirche

Beschluss Nr. 154:

Das Presbyterium beschließt nachstehende gemeinsame Gottesdienste für alle drei Pfarrbezirke:

  • 22.12.2019, 4. Advent: 11:00 Uhr Versöhnungskirche
  • 26.12.2019, 2. Weihnachtstag: 10:30 Uhr Pauluskirche
  • 29.12.2019, 1. So. n. Christfest: 10:30 Uhr Christuskirche
  • 01.01.2020, Neujahr: 17:00 Uhr Versöhnungskirche

Für Fahrgelegenheiten wird gesorgt.
Die kirchenaufsichtliche Genehmigung ist einzuholen.

5.10 Urkunde über die Übertragung der 3. Pfarrstelle an Frau Sybille Noack-Mündemann ab 01.11.2019

Dem Presbyterium zur Kenntnis:
Mit Schreiben vom 30.10.2019 übersendet der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch eine Abschrift der Übertragungsurkunde der 3. Pfarrstelle an Pfarrerin Sybille Noack-Mündemann mit Wirkung vom 01.11.2019. Gleichzeitig wird gebeten, eine Dienstanweisung zu erstellen und diese in 5-facher Ausfertigung zur Genehmigung einzureichen.

6. Finanzangelegenheiten

6.2 Umstellung auf Wilken zum Jahreswechsel und Frist für Rechnungseingang

Mit der Umstellung auf das neue Buchungsprogramm Wilken zum 01.01.2020 wird ausschließlich in das Haushaltsjahr 2020 gebucht. Ab dem 20.12.2019 sind laut Landeskirche keine Buchungen mehr möglich, da MACH abgeschaltet wird (Buchungsstopp). Daher müssen bis spätestens zum 10.12.2019 alle Rechnungen im Verwaltungsverband vorliegen (Rechnungserfassung, ggf. Rückfragen zu Sachlich-Zeichnung und Anordnung nehmen einige Tage in Anspruch). Rechnungen, die nach dem 10.12.2019 eingehen, werden nicht mehr in das Haushaltsjahr 2019 gebucht, sondern können erst im neuen Programm Wilken bearbeitet werden

7. Diakonie

Die neu gebaute Unterkunft für Flüchtlinge am Schlagbaumsweg ist in kleinen Teilen belegt. Herr Pfr. Kock-Blunk berichtet, dass die Flüchtlinge beim Umzug keine Hilfe von der Stadt bekommen haben. Schwierig ist es auch für einzelne Kinder, die z.B. die Kita wechseln müssen.

8. Bauangelegenheiten

Der Baukirchmeister Herr Müller berichtet, dass die Renovierung der Dienstwohnung in der Friedlandstr. 3 fast abgeschlossen ist. Der Umzug der „Diakonie“ in die obere Etage ist durchgeführt.
Derzeit wird die Mauer auf der Grundstücksgrenze Christuskirche saniert. Die Kosten wird der Kirchbauverein übernehmen.
Herr Müller weist darauf hin, dass in der Hagedornstraße die Mauer an der Grundstücksgrenze ebenfalls dringend saniert werden muss. Diese Maßnahme soll im kommenden Jahr eingeplant werden.