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„Und Susanna fing an zu schreien“ vom Mittelalter bis #metoo / Austellungsbesuch im Wallraf-Richartz-Museum

21. Januar 2023 @ 11:00

Geschichte um Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt
– Eine junge Frau wird von zwei alten Männern bedrängt und genötigt. Zwar kann sie sich der geplanten Vergewaltigung entziehen, aber dann wird sie von den mächtigen Männern gedemütigt, angeklagt und verleumdet – Victim-Shaming.
Eine Frau wird von Männern mit Blicken, Worten und Tätlichkeiten sexuell genötigt – ein Schicksal, das heute jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal im Leben ereilt. Die Anklage Susannas scheitert, weil Susanna aufrecht steht und weil sie ihre Wahrheit bezeugt. Sie scheitert, weil Susanna auf einen Gott vertraut, der auf der Seite derer steht, deren physische und soziale Integrität bedroht ist. Und sie scheitert, weil mit Daniel einer auftritt, der sich von dem Gehabe der mächtigen Männer nicht beeindrucken lässt und der aufdeckt, wer Täter und wer Opfer ist.
Zu drei verschiedenen Zugängen zu dieser so erschreckend modernen Geschichte lade ich Sie herzlich ein:

AUSSTELLUNGSBESUCH „in wie großer Bedrängnis bin ich…“
Im Wallraff-Richartz-Museum kann man bis Ende Februar eine sehr interessante Ausstellung erleben:„SUSANNA – Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo“. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt schon seit Jahrhunderten in Malerei und Graphik verhandelt werden.
Zu einem Ausstellungsbesuch laden wir herzlich ein. Die Kosten betragen neben dem Museumseintritt 7,00 Euro für eine kundige Führung durch die Ausstellung.
Eine Anmeldung im Gemeindeamt (Tel. 682465) ist erforderlich.
Wir treffen uns im Foyer des Wallraf-Richartz-Museums!

Informationen: Pfarrer Ulrich Kock-Blunk, Tel: 682155